Ein Bleistift für 195 Euro

Van Gogh, Bismarck, Lagerfeld: Sie alle verbindet ihre Wertschätzung für einer der alltäglichsten Gegenstände überhaupt – dem Blei- und Buntstift von Faber-Castell. Mitten in Frankfurt hat nun der Flagship-Store von Faber-Castell eröffnet – ein besonders edler Bleistift kann hier schon mal 195 Euro kosten.

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Zeit: 0:00 - 0:30: "Ich wollte Dir noch erzählen von einer Sorte von Bleistiften von Faber, die ich gefunden habe" - in einem Brief lobt der Maler Vincent van Gogh im Jahr 1883 den Bleistift. Reichskanzler Otto von Bismarck nutzte einen Faber-Bleistift zum Pfeifestopfen – und kaute auch darauf herum. Und Karl Lagerfeld bekannte sich 1988 zum Aquarellstift "Albrecht Dürer" von Faber-Castell, dessen zarte Transparenz er schätzte.

Zeit: 0:39 - 0:48, O-Ton: "Besonders mag ich insbesondere den Graf von Faber-Castell perfekten Bleistift. Es ist wirklich hohe handwerkliche Verarbeitung, ein sehr elegantes, zeitloses Design. Der Aha-Effekt, dass es ein Bleistift ist, denn die meisten glauben nicht, dass man aus dem einfachen Bleistift ein so attraktives Produkt herstellen kann."

Zeit: 0:48 - 1:15: sagt Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell. Denn dieser ist etwas ganz besonderes, alleine schon vom Preis her: 195 Euro kostet der exklusive Bleistift mit platiniertem Verlängerer und integriertem Spitzer. Diese und viele andere hochwertige Schreibgeräte gibt es in dem gerade eröffneten Flagship-Store von Faber-Castell im Frankfurter Steinweg 12. Und der Graf hält ihn für den perfekten Wegbegleiter:

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Zeit: 1:15 - 1:34, O-Ton: "Weil er nicht nur tragbar ist durch den gefederten Clip, sondern auch einen sehr gut funktionierenden Spitzer und einen sehr gut funktionierenden Radierer enthält und man damit auch eine Flexibilität kriegt auf die im Tischkalender eingetragenen Termine gelegentlich wegzuradieren.

Zeit: 1:34 - 2:20: Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell sieht sich mit diesem Bleistift – bei dem natürlich der holzummantelte Schreibstift nach Verbrauch ausgewechselt werden kann – in bester Familientradition. Er führt das Unternehmen mittlerweile in achter Generation, vor zwei Jahren feierte es sein 250-jähriges Bestehen. Und diese Geschichte war wechselhaft. Auch in jüngere Zeit gab es Krisen, als etwa der Markt für Rechenschiebern durch die Einführung des Taschenrechners von heute auf morgen zusammenbrach – Faber-Castell war dafür damals Weltmarktführer. Oder als computergestütztes Arbeiten für Architekten die entsprechenden Zeichengeräte in den 70er-Jahren wesentlich unwichtiger machten. Der Graf glaubt aber an die Zukunftsbeständigkeit der Familienphilosphie:

Zeit: 2:20 - 2:35, O-Ton: "Gewöhnliche Dinge außergewöhnlich gut zu machen. Wir haben ja relativ gewöhnliche Produkte und die große Herausforderung ist, aus diesen Produkten etwas außerordentlich Attraktives, etwas außerordentlich Nützliches und etwas außerordentlich Ästhetisches zu machen."

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Zeit: 2:35 - 3:35: Und das zeigt sich eben auch in besonders hochwertigen Bleistiften. Das Unternehmen besitzt heute in Brasilien die größte Bleistiftfabrik der Welt, hat weiterhin seine Verwurzelung und auch Produktionsstätten in Deutschland, insbesondere am Stammsitz in Stein bei Nürnberg. In acht Generationen baute die Familie das Unternehmen zum weltweiten Konzern auf, Globalisierung mit Dependancen und Fabriken in Übersee war bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die Praxis. Und Faber-Castell war schon früh Verfechter von Markenrechten. Denn der gute Name ihrer Bleistifte wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts auch von billigen und qualitativ minderwertigen Imitaten missbraucht.

Faber-Qualität, über die bereits Vincent van Gogh schrieb: "Sie sind sehr weich und von besserer Qualtität als die Zimmermannsstifte, geben ein famoses Schwarz und man arbeitet damit sehr angenehm bei großen Studien."

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