Themen und Texte aus den Hochwassergebieten

Eine ganze Region ist vom Extremniederschlag und übertretenden Flüssen betroffen. Am Schnittpunkt zwischen der Soforthilfe für die Betroffene hin zu mittel- und langfristiger Unterstützung wird Jörg Stroisch mit der Recherche und dem Verfassen von Texten und die Organisation von Fotos und Videos für die Diakonie Katastrophenhilfe befristet betraut, insbesondere für die Websites; vor Ort übernimmt er auch die Betreuung von Journalistenteams.

Die Diakonie Katastrophenhilfe setzt auf regionale und lokale Strukturen der Diakonie und der evangelischen Kirchengemeinden vor Ort, um den vom Hochwasser betroffenen Menschen kurzfristig, mittel- und langfristig zu helfen. Die Diakonie Rheinland Westfalen Lippe übernimmt vor Ort die regionale Koordination.

Konkrete Beiträge aus den Überschwemmungsgebieten

Auch in Heimerzheim gab es gewaltige Überschwemmungen. Das Gefühl, an Selbstzweifeln zu ersticken - Hans-Jürgen Schmitz ist Metzger, aber schon seit einiger Zeit berufsunfähig. Zu seiner Depression kommen in der Überschwemmungsnacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 noch traumatische Erlebnisse hinzu. Seine Evakuierung beendet einen stundenlangen verzweifelten Kampf gegen das Wasser. Die psychosoziale Betreuung des diakonischen Fluthelferteams soll ihm nun den Weg in die Normalität ebnen. Finanziert werden die Stellen aus Spendengeldern für die Diakonie Katastrophenhilfe.
Die Überschwemmungen machen viele Menschen verzweifelt. Eine verschlammte rote Quietscheente als Mahnmal - Andrea Zöller erlebte traumatisches in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021: Nur mit Not konnte sie sich zusammen mit ihrem Mann und Sohn zur Evakuierungsstelle im kleinen Ort Heimerzheim retten. Dieses Trauma zu verarbeiten, dabei unterstützt sie seit Wochen eine mobile Fluthelferin des Diakonischen Werks Bonn und Region, deren Stelle aus Spendengeldern für die Diakonie Katastrophenhilfe finanziert wird.
Blick in die Bibliothek von Heimerzheim, die stark von dem Hochwasser betroffen war. Themen und Texte aus den Hochwassergebieten - Das Journalistenbüro Stroisch erhält Brot für die Welt/Diakonie Katastrophenhilfe als neuen Auftraggeber. Ziel: Die Vor-Ort-Recherche in den Hochwassergebieten.